Ständig aktualisierte Informationen und alle wichtigen Dokumente zum Thema findet ihr auf der LSB-Seite

"Corona-Virus - Handlungsempfehlungen für Vereine und Verbände"

Informationen zu Lizenzverlängerungen

Das Corona-Virus hält den Sport in allen Bereichen alle in Atem. So auch in Fragen rund um die Ausstellung und Verlängerung von Lizenzen für Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie das Vereinsmanagement. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat dafür jetzt eine Lösung.

Da die meisten Aus- und Fortbildungen im Sport derzeit nicht durchgeführt werden können, wurde die Thematik intensiv im DOSB-Wissensnetz diskutiert. Einige Mitgliedsverbände haben dabei darauf hingewiesen, dass es durch die derzeitige Situation massive Probleme gibt, da bei ihnen die Aus- und Fortbildungen beispielsweise saisonal gebunden sind. Andere Verbände sehen hingegen derzeit keine Probleme, da sie ihre Aus- und Fortbildungen auch digital oder zeitlich gestreckt durchführen können.
Somit wurde deutlich, dass flexible Lösungen für die verbandlichen Aus- und Fortbildungen angebracht sind. Aus diesem Grund hat der DOSB-Vorstand beschlossen, die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend zu verändern, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf DOSB-Lizenzen, die bis 31. Dezember 2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern können.
Ebenso kann die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre verlängert werden.

Die komplette Meldung findet ihr hier:
www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php

Sportanlagen erst nach Genehmigung durch den Träger nutzbar

Mit der fünften Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt hat die Landesregierung Sachsen-Anhalts am 2. Mai 2020 den Weg für eine schrittweise Wiederaufnahme des Sporttreibens in Sachsen-Anhalt frei gemacht. Paragraf 8 der Verordnung zu "Sportstätten und Sportbetrieb, Spielplätzen" legt die Voraussetzungen fest, zu denen ein Sporttreiben unter Auflagen wieder möglich ist.In Gesprächen mit dem Ministerium für Inneres und Sport, dem Landesverwaltungsamt und den Kommunen Halle und Magdeburg konnten der LSB und der OSP Sachsen-Anhalt am 4. Mai folgende hilfreiche Konkretisierung der Landesverordnung in Bezug auf den Sport auf Sportanlagen im Freien erzielen, über die wir im Folgenden informieren möchten.
Das Wichtigste vorweg: Eine Nutzung von Sportanlagen im Freien ist individuell, zu zweit oder in kleinen Gruppen von höchstens fünf Personen gemäß der 5. Landesverordnung erst nach vorheriger Genehmigung durch den jeweiligen Träger der Sportanlage möglich! Sportvereine, die kommunale Sportanlagen nutzen, sollten hierzu Kontakt mit ihrer jeweiligen Kommune aufnehmen, um die Bedingungen und das Antragsverfahren abzustimmen. Die Anträge können formlos gestellt werden und müssen ein Nutzungskonzept beinhalten.
Das Konzept zur Nutzung einer Sportanlage besteht aus einen Plan zur Einhaltung der Hygienevorschriften, einen Belegungsplan bei Mehrfachnutzung der Sportanlage (Wer trainiert wann, wie lange?) und ein Organisationsplan mit Benennung der Trainingsstätte, der geplanten Trainingszeit, der Anzahl der teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler sowie einen verantwortlichen Trainer oder Übungsleiter.
Maßgeblich sind dabei in jedem Fall die zehn Leitplanken des DOSB zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportreibens und die Erfüllung der geforderten zehn Voraussetzungen des Paragrafen 8 der Landesverordnung. Eine Nutzungsfreigabe wird dann durch die jeweilige Kommune direkt an den Sportverein erteilt. Sie wird im Regelfall bis zum Ende der Laufzeit der 5. Landesverordnung, also bis zum 27. Mai 2020, erteilt.
Für die Einhaltung der Vorgaben und deren Kontrolle ist der beantragende Sportverein verantwortlich. Dazu sind auf dem Freiluft-Sportgelände entsprechende Verhaltens- und Hygieneregeln auszuhängen.
Auch Vereine, die Sportanlagen anderer Träger nutzen wollen, müssen sich beim Träger der Sportanlage eine entsprechende Nutzungsgenehmigung einholen. Sportvereine, die vereinseigen Sportanlagen nutzen sind ebenfalls in der Pflicht, oben genannte Vorgaben zu erfüllen (Nutzungskonzeption mit Hygieneplan, Belegungsplan und Organisationsplan) und diese gegebenenfalls bei Kontrollen durch das Ordnungs- oder das Gesundheitsamt vorzulegen.

Alle wichtigen Informationen zur Wiederaufnahme des Sports findet ihr hier

LSB-Fragebogen zur Corona-Hilfe an Vereine

Die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden auch und gerade bei den kleinen Sportvereinen gravierende wirtschaftliche Folgen haben. Der LSB Sachsen-Anhalt hat gestern allen seinen Mitgliedsvereinen, allen Landesfachverbände sowie den Kreis- und Stadtsportbünden per Mail einen Fragebogen zur ersten Erfassung/Schätzung der finanziellen Auswirkungen auf die laufende Vereins- und Verbandsarbeit zugesandt. Der LSB Sachsen-Anhalt will sich so frühzeitig einen ersten Überblick über mögliche finanzielle Risiken im Sport in Sachsen-Anhalt verschaffen. Abgefragt werden laufende Personalkosten von haupt- und nebenberuflich tätigen Vereinsmitarbeitern, geringfügig Beschäftigten sowie Sportler- und Spielergehälter und entgangene Einnahmen bei Eintrittsgeldern, Kurs- und Startgebühren sowie durch Ausfälle im Sponsoring.Auch die Kosten, die im Zusammenhang mit vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Übungsleiter*innen und Trainer*innen sowie bei Neben- und Betriebskosten, laufenden Leasingverträgen und Versicherungen bzw. bei der Stornierung für Veranstaltungen, Trainingslager und Wettkämpfe entstehen, sollen gemeldet werden.Die Abfrage bezieht sich auf den Zeitraum seit der kompletten Aussetzung des Sport- und Spielbetriebs bis vorerst zum 15. April 2020. Die digital ausgefüllten Fragbögen sendet Ihr bitte ausschließlich per Mail an: coronahilfe@lsb-sachsen-anhalt.de

Die komplette Meldung findet ihr hier:
https://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php?id=1442

Corona-Soforthilfe auch für Sportvereine möglich

Seit 30. März bis zum 31. Mai 2020 können Soloselbstständige und Mittelständler in Sachsen-Anhalt die sogenannte Corona-Soforthilfe beantragen. Das Land Sachsen-Anhalt stellt dafür 150 Millionen Euro zur Verfügung. Nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums sind auch Sportvereine mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb antragsberechtigt. So können beispielsweise Sportvereine, die eine Sportgaststätte betreiben, im Zusammenhang mit dem Betrieb der Gaststätte durchaus Anträge auf Corona-Soforthilfe stellen. Die komplette Meldung findet ihr hier: https://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php?id=1451

Sterne des Sports: Bewerbung erst ab 1. Mai

Aufgrund der Corona-Pandemie und deren aktueller Auswirkungen auf den Sport und das Sporttreiben in Deutschland haben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken den Start der Bewerbungsphase für das Wettbewerbsjahr 2020 auf den 1. Mai verschoben. Damit startet Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport in diesem Jahr einen Monat später. Die komplette Meldung findet ihr hier: https://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php?id=1453

Erleichterungen im Vereins- und Insolvenzrecht beschlossen

Der Bundestag hat am 25. März 2020 das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ beschlossen. Darin sind auch Erleichterungen im Bezug auf die Insolvenzhaftung für Vereine und Erleichterungen für die Durchführung von Mitgliederversammlungen enthalten. So können beispielsweise Vorstandsmitglieder bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt bleiben, wenn Mitgliederversammlungen aufgrund des bestehenden Versammlungsverbotes ausfallen müssen.

Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ enthält neben wichtigen Regelungen zum Mieterschutz auch für Sportvereine relevante Regelungen im Zivil- und Insolvenzrecht, die in der schwierigen Lage für Erleichterungen sorgen sollen.
So wird beispielweise die Insolvenzantragspflicht für Vereine bis zum 30. September 2020 ausgesetzt, soweit die Insolvenzreife auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht und die Aussicht besteht, dass eine bestehende Zahlungsunfähigkeit beseitigt werden kann.
Vereinsvorständen wird zudem ermöglicht, Vereinsmitgliedern die Gelegenheit zu geben, Mitgliederrechte „im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.“
Auch wurde im Gesetz geregelt, dass Vorstandsmitglieder, deren Bestellung in diesem Jahr abläuft, im Amt bleiben, bis sie abberufen oder ein Nachfolger gewählt wird. Diese Regelung galt bisher nur für den Fall, dass sie in der Satzung geregelt war.
Miet- und Pachtverträge über Grundstücke und Räume, die im Zeitraum von 1. April bis 30. Juni 2020 trotz Fälligkeit nicht bedient werden können, dürfen nicht gekündigt werden, wenn die „Nichtleistung auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht.“ und kein anderer Kündigungsgrund besteht.

Die komplette Meldung findet ihr hier:
www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php

 

LOTTO Sachsen-Anhalt richtet Corona-Hilfsfonds ein

Gute Nachrichten in auch für den Sport schwierigen Zeiten! Die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt richtet einen Hilfsfonds für gemeinnützige Vereine, Träger, Verbände und Organisationen ein, die finanzielle Ausfallbelastungen durch die Corona-Pandemie haben. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat zugestimmt, dass über einen Lotto-Hilfsfonds bis zu 1 Million Euro extra bereitgestellt werden. Die komplette Meldung findet ihr hier:

https://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php?id=1456

ARAG-Sportversicherung: Absicherung der Vereinsarbeit in Corona-Zeiten

Soziales Engagement der Vereine:

Vereine organisieren im Rahmen ihres sozialen Engagements Einkaufshilfen für bedürftige Mitmenschen. Hier wird Solidarität gezeigt, die über den Sportversicherungsvertrag versichert ist.

Organisation des Vereinsbetriebes:

Organisatorische Zusammenkünfte über digitalen Medien sind unverändert über den Sportversicherungsvertrag versichert. Hierzu zählen z.B. Videokonferenzen im Rahmen einer Vorstands-/Abteilungssitzung.

Sport für Vereinsmitglieder:

Um den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten, finden vermehrt Kursprogramme per Videotelefonie statt. Ebenso stellen Vereine ihren Mitgliedern Übungsvideos – z.B. als Streaming – zur Verfügung, um gezielt den Sportbetrieb unter Anleitung des Vereins in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Teilnahme an derartigen Online-Angeboten des eigenen Vereins ist für die Mitglieder versichert.

Individueller Sportbetrieb als gezielte Trainingsmaßnahme:

Einzelunternehmungen von Mitgliedern, die in Abstimmung mit dem zuständigen Vereinstrainer in der ausgeübten Sparte individuell angeordnet sind, fallen auch weiterhin unter den Versicherungsschutz. Hierzu zählt z.B. die Vorbereitung auf eine Veranstaltung, z.B. Marathon, sowie das individuelle Sportprogramm von Leistungssportlern.

Tätigkeiten auf der Vereinsanlage:

Weiterhin geduldete Aktivitäten auf Sportanlagen fallen unter den Versicherungsschutz. Hierzu gehört z.B. die Instandhaltung der Sportanlage sowie die Pflege und das Bewegen von Pferden auf der Vereinsanlage.

Abgeschlossene Reiseversicherungen:

Sie haben eine Zusatzversicherung für eine Vereinsreise abgeschlossen, die nicht stattfindet? Bitte geben Sie uns hierzu Nachricht. Wir heben dann diesen nicht mehr benötigten Vertrag auf und erstatten Ihnen unkompliziert die Versicherungsprämie.

Erreichbarkeit und weitere Informationen zum Sportversicherungsvertrag:

Ihre persönlichen Ansprechpartner der ARAG Sportversicherung arbeiten für Sie vom Homeoffice aus und sind unverändert erreichbar. Bitte lassen Sie uns Ihre Anfrage bevorzugt per E-Mail oder telefonisch zukommen. Bitte nennen Sie uns Ihre Kontaktdaten (E-Mailadresse und/oder Telefonnummer) über die wir Sie am besten erreichen können.

Ihr zuständiges Versicherungsbüro beim LSB Sachsen-Anhalt erreichen Sie unter: Tel. +49 (0) 391-2519 1011; Fax +49 (0) 211-963 3626; vsbmagdeburg@arag-sport.deund über www.ARAG-Sport.de. Dort finden Sie auch weitere Details zum Sportversicherungsvertrag über das hinterlegte Merkblatt und ein Erklärvideo.

Weitere Informationen zum Thema Sportversicherung in Coronazeiten finden Sie unter dem Link: https://www.arag.de/coronavirus/

 

DOSB: Unterstützung wird auch für den Sport benötigt

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich mit dem eindeutigen Appell an die Bundespolitik gewandt, den organisierten Sport in den mehr als 90.000 Sportvereinen Deutschlands, der wie alle anderen gesellschaftlichen Bereich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise schwer zu kämpfen hat, in den geplanten Hilfspaketen zu berücksichtigen.

„Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden erhebliche gesellschaftliche, aber auch wirtschaftliche Konsequenzen bei unseren 90.000 Vereinen und Verbänden und ebenso bei unseren Athletinnen und Athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern zur Folge haben. Das Ausmaß ist aktuell noch nicht ansatzweise absehbar. Auch wenn der organisierte Sport zahlreiche Eigenleistungen zur Bewältigung dieser Krise einbringen wird (wie etwa hohes ehrenamtliches Engagement), werden die Vereine und Verbände des gemeinnützigen Sports nicht ohne die Unterstützung von Bund, Land und Kommune überleben und weiterhin ihre umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen können.
Die Vereine und Verbände werden z.B. durch abgesagte Veranstaltungen, die Einstellung des Wettkampfbetriebs und fehlende Kurs- und Trainingsgebühren dramatische Einnahmeverluste haben. Dies wird für viele Vereine und Verbände zu einer existenziellen Bedrohung führen, zumal sie als gemeinnützigen Organisationen aus steuerrechtlichen Gründen keine Rücklagen bilden dürfen, so dass wegfallende Ertragsmöglichkeiten nicht aus eigenen Kräften ausgeglichen werden können.“
Deshalb fordert der DOSB von der Bundespolitik, die Rettungsmaßnahmen des Bundes auf SPORTDEUTSCHLAND auszuweiten und einen Notfallfonds für den Sport aufzulegen!

Die komplette Meldug findet ihr hier:
www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/news.php